Infos und Tipps:
- Das Studentenwerk bietet im Rahmen der Sozialberatung für behinderte und/oder chronisch kranke Studierende Infos und Tipps bei Fragen zu Studienfinanzierung, Eingliederungshilfe, Wohnungssuche, Hilfsmittel von der Krankenkasse und Nachteilsausgleiche bei Prüfungen etc.
- Für Anträge auf Behindertenausweis oder Eingliederungshilfe oder Blindengeld u.a. wenden Sie sich an die Anlauf- und Beratungsstellen der Stadt Mannheim .
Aktuelle Infos:
- Informationen für Lehramts-Studierende
Das Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium (DoBuS) hat eine Dokumentation über die im Jahre 2009 durchgeführte Veranstaltung "Schulischer Vorbereitungsdienst und Lehramtsberuf mit Behinderung oder chronischer Krankheit" herausgegeben. Die Broschüre richtet sich an behinderte und chronisch kranke Lehramts - Studierende sowie Lehramtsanwärter/innen. Sie informiert über Rechtsansprüche und Nachteilsausgleiche, gibt einen Einblick in Bewerbungsverfahren, berichtet aus der schulischen Praxis einer sehbehinderten Lehramtsanwärterin und eines rollstuhlfahrenden Lehrers, enthält wichtige Tipps und vieles mehr.
Die Broschüre kann als pdf heruntergeladen werden auf der Seite des DoBuS.
- Unterstützung bei Arbeitssuche und Bewerbung
Die Bundesagentur für Arbeit hat ein spezielles Trainingsprogramm für Arbeitssuche und Bewerbung entwickelt. Das Programm soll Akademiker/innen dabei unterstützen, die eigenen beruflichen Ziele zu bestimmen. Es zeigt auf, worauf bei den Bewerbungsunterlagen zu achten ist und was Bewerber/innen in einem Assessment Center erwartet. Es gibt eine barrierefreie Version des eLearning-Programms und für schwer Sehbehinderte und Blinde steht das Trainingsprogramm als DAISY-Buch (zip-Datei) zum Herunterladen zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Trainingsprogramm finden Sie hier .- Auch in 2010 wird wieder das Seminar Berufseinstieg mit Behinderung und chronischer Krankheit angeboten. Dazu sind Studierende und Hochschulabsolvent/innen mit Behinderung/chronischer Krankheit eingeladen. Folgende Themen werden im Seminar angesprochen und bearbeitet:
- Bewerbungsschreiben in Theorie und Praxis
- Simulation von Bewerbungsgesprächen auf Grundlage einer persönlichen Bewerbungsmappe
- individuelle Gespräche zu Fragen und Problemen in Bewerbungsverfahren
- Unterstützungsmöglichkeiten der Agentur für Arbeit bei der Arbeitssuche
- Informationen zur Arbeitsassistenz
- Erfahrungsbericht zum Berufseinstieg
Teilnehmerzahl: 15 Personen
Termin und Ort: 3. bis 6. August 2010 in Bonn
Anmeldeschluss: 1. Juni 2010
Das ausführliche Programm ist auf den Seiten des Deutschen Studentenwerks zu finden unter:
Für inhaltliche Fragen Ursula Jonas,
Tel.: 030/297727-61 / Fax: 030/297727-69für organisatorische Fragen Frau Beutke
Tel.: 030/ 29 77 27 64,
Mail: beutke@studentenwerke.de
- Termine
Informationsveranstaltung "Berufseinstieg und Behinderung"
Termin:22. Juli 2010
Ort:TU Dortmund
Veranstalter:DoBuS Career Service der TU Dortmund
Zielgruppe:chronisch erkrankte und behinderte Studierende;Absolventinnen und AbsolventenDie Informationsveranstaltung soll Studierende und Absolvent/innen mit Behinderung und chronischer Erkrankung beim Übergang von Studium in den Beruf unterstützen. Geboten werden u.a. Informationen zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten und zur Eingliederungshilfe sowie Erfahrungsberichte aus der Praxis.Zudem bietet die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit kurze Beratungsgespräche an. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
- Der Beirat der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks hat sich, ausgehend von aktuellen Entwicklungen im Hochschulbereich auf nachfolgende zwei Empfehlungen verständigt:
1. "Sicherung der Barrierefreiheit bei der Umsetzung des Konjunkturpaketes II durch Hochschulen und Studentenwerke"
- Das DSW informiert: Erstes hochdeutsches Lexikon für Gebärdensprache erstellt
Zum ersten Mal gibt es jetzt ein Wörterbuch für Gebärdensprache. Das digitale Wörterbuch enthält 18.000 Videos und führt verschiedene Varianten der deutschen Gebärdensprache zu einer hochdeutschen Gebärdensprache zusammen. Das Projekt wurde im Auftrag des Bundeselternverbandes gehörloser Kinder e.V. vom Verlag Karin Kestner realisiert und vom BMBF gefördert. Weitere Informationen finden den Sie hier
- Deutsches Studentenwerk: "Bologna" auch für Studierende mit Behinderung! DSW-Präsident Rolf Dobischat: "Chancengleichheit muss Profilelement jeder modernen Hochschule sein"...Pressemitteilung
- Ab sofort gibt es den BHSA-Studienführer in der aktualisierten 4. Auflage. Der BHSA-Studienführer ist eine praktischer Ratgeber rund ums Studium speziell für Hörgeschädigte und wurde von hörgeschädigten Studierenden und Absolventen geschrieben.
Förderung:
- Nachteilsausgleiche sind in den Studien- und Prüfungsordungen der Hochschule vorgesehen.
- Härtfallantrag bei Studienbewerbung kann bei der jeweiligen Hochschule gestellt werden.
- Studiengebührenbefreiung werden gewährt für behinderte Studierende unter bestimmten Voraussetzungen.
- Persönliches Budget , die neue Leistungsform nach dem SGB.
- Assistenz, Unterstützung für den Studienalltag.
- Wohnen in den Wohnhäusern des Studentenwerks.
- Mentoring-Programm für Studentinnen mit Behinderung. Pilotprojekt des Hildegardis-Vereins
- Portal der Begabtenförderungswerke und Nebenbestimmungen hier.
- Stiftungen, die speziell Studierende mit Behinderungen unterstützen: DSW
Chancengleichheit:
- Empfehlung Chancengleichheit im Bologna-Prozess zur Verankerung von Nachteilsausgleichen für die Studienzulassung.
- Förderung des barrierefreien Lernens durch Nutzung optimierter Technologien/Online-Umfrage im Rahmen eines EU-Projekts. Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts "EU4ALL" soll untersucht werden, wie lebenslanges Lernen - insbesondere von älteren bzw. behinderten Studierenden - durch den Einsatz barrierefreier und individuell anpassbarer Technologien sinnvoll unterstützt und gefördert werden kann.
- Unter dem Stichwort Diversity will sich die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für eine Vielfalt im Wissenschaftssystem einsetzen. Niemand soll wegen wissenschaftsfremder Fakten wie z. B. Behinderung oder Geschlecht von einer wissenschaftlichen Karriere ausgeschlossen werden. Die DFG betont in ihrem Profil, dass sie individuelle Lebensumstände wie beispielsweise unvermeidbare Verzögerungen im wissenschaftlichen Werdegang bei der Beurteilung der wissenschaftlichen Leistung berücksichtigt. Näheres hier.
- Explizite Berücksichtigung der besonderen Belange behinderter Studierender bei der Akkreditierung von Studiengängen ab 2008. Weitere Infos über das Deutsche Studentenwerk.